Apr 11
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Angst vor atomarer Katastrophe in Japan Wieder ist eine Kernschmelze möglich Der japanische Kraftwerksbetreiber Tepco schließt eine Kernschmelze in einem weiteren Reaktor des Atomkraftwerks Fukushima I nicht aus. Der Kühlwasserstand um die Brennstäbe in Reaktor 2 sei dramatisch gesunken, die Brennstäbe lagen laut Betreiber und Behörden kurzfristig komplett frei. Tepco leitete Meerwasser ein, um das System zu kühlen und so eine Kernschmelze zu verhindern. Der Wasserstand sank aber zwischenzeitlich unter das Niveau der Brennstäbe, die Stäbe konnten damit nicht mehr gekühlt werden. Bei einer Kernschmelze überhitzen die Brennstäbe eines Atomreaktors so sehr, dass sie sich verflüssigen und in eine unkontrollierbare, radioaktive Schmelze verwandeln. Die Folgen sind schwer kalkulierbar: Ein Gemisch aus Spaltmaterial und Metall, das bis zu 2000 Grad Celsius oder noch heißer wird, könnte sich durch die Schutzhülle des Reaktorkerns fressen und in die Umwelt gelangen. Experten kämpfen seit dem schweren Erdbeben am vergangenen Freitag bereits mit massiven Problemen an den Reaktoren 1 und 3 des 250 Kilometer nördlich von Tokio gelegenen Atomkraftwerks. Auch in ihnen brach das Kühlsystem zusammen. Fukushima I hat insgesamt sechs Siedewasserreaktoren. Quelle:www.tagesschau.de
Playlist: www.youtube.com ARD Morgenmagazin mit Tagesschau, 17.03.2011 Liveticker. +++ 6.34 Uhr. Hubschrauber-Besatzung wird dekontaminiert +++ Die Hubschrauber-Besatzung wird nach dem Manöver über dem havariertem Atomkraftwerk Fukushima Eins dekontaminiert. Das sagte General Ryoichi Oriki dem Sender NHK. Von dem Meiler geht seit Tagen erhöhte radioaktive Strahlung aus. Oriki glaubt nicht, dass der Einsatz Gesundheitsprobleme auslösen werde. Über weitere Flüge sei noch nicht entschieden. +++ 6.30 Uhr. Schon 5198 bestätigte Opfer +++ Die Zahl der offiziell registrierten Todesopfer nach der Naturkatastrophe in Japan steigt weiter. Binnen weniger Stunden korrigierte die Polizei ihre Angaben noch einmal deutlich nach oben und nannte 5198 Tote, wie der japanische Fernsehsender NHK am Donnerstagmittag (Ortszeit) berichtete. Am Morgen hatte die Zahl der bestätigten Opfer noch bei knapp 4400 gelegen. Mindestens 9000 Menschen gelten zudem noch als vermisst, wie der Sender weiter meldete. Stündlich schwinden die Chancen, in den vom Beben und den Riesenwellen verwüsteten Gebieten noch Menschen lebend zu retten. +++ 6.09 Uhr. Freiwillige wollen in Fukushima helfen +++ Freiwillige wollen die Arbeiter im havarierten Atomkraftwerk Fukushima Eins unterstützen. Darunter sind Angestellte des AKW-Betreibers Tepco sowie anderer Firmen, wie der britische Sender BBC am Donnerstag berichtete. Sie wollten die eskalierende Lage unter Kontrolle bringen. Unter Berufung auf die Agentur Jiji Press …
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